Netzwerk-Segmentierung ist ein adäquates Mittel für mehr Sicherheit im Campus Enterprise Netzwerk. Standorte, Abteilungen oder auch Geschäftseinheiten lassen sich voneinander durch Segmentierung IT-technisch trennen. Im Falle eines Angriffs sind die Netze getrennt. Dabei sind VLANs, Firewalls oder Zugriffsrechte pro Segment realisierbar. Neben der physischen Segmentierung fokussieren wir uns auch auf virtuelle Segmentierungskonzepte. Wir segmentieren Server, Workloads, regelbasierte Kommunikation, Protokolle oder Alarmierungssysteme. Wir segmentieren Produktionsnetze (OT), Büro-IT oder industrielle Steuerungssysteme wie SCADA oder ICS. Was für welchen Kunden in Frage kommt und sinnvoll ist, klären wir in einem Workshop. Hier definieren wir diverse Rollen, um Zugriffskontrollen auf Anwendungen zu kaskadieren je nach Benutzergruppen, Rollen oder Kritikalität.
Als herausfordernd bei der Netzwerksicherheit erweist sich die Komplexität und die Verwaltung des Netzes bei einer zunehmenden Anzahl von Segmenten beziehungsweise Subnetzen, Regeln und Monitoring-Pfaden. Und je diversifizierter ein Segmentierungskonzept ausfällt, wie bei einer Mikrosegmentierung versus Makrosegmentierung, um so komplexer ist die Verwaltung dieser Segmente. Hier die Balance zu halten, sollte unbedingt in Profihände gelegt werden. Herauszufinden, wie feingranular das Konzept sein muss und wie grob es bleiben kann, ist schließlich eine Frage von administrativer Machbarkeit. Wenn interne Ressourcen fehlen, stoßen Netzwerk-Betreiber schnell an ihre Grenzen.
Diese und weitere Aspekte gehören bei Pan Dacom schon gleich ins Erstgespräch, wenn sich Kunden für ein Segmentierungsprojekt mit uns entscheiden. Dieses Erstgespräch bietet Raum für eine fundierte erste Analyse. Ohne erste Analyse könnten wir unseren Kunden keine Mikrosegmentierung für alle kritischen Applikationen anbieten. Je feingranularer eine Segmentierung auf Applikationsebene ausfällt, umso besser können Zugriffe nach Benutzer, Rollen oder Kontexten gesteuert werden. Und das gehört ins Erstgespräch oder in einem gemeinsamen Workshop anhand von unseren Leitlinien erarbeitet, um geschäftskritische Anwendungen und Datenbanken dauerhaft und zuverlässig vor unbefugtem Zugriff durch laterale Bewegungen im Netzwerk zu schützen. In einem dann folgenden Segmentierungs-Workshop, erhalten wir noch mehr Klarheit über weitere Ansprüche an Netzwerksicherheit. Haben Sie sensible Daten, die es zu schützen gilt? Ein Workshop hilft, um die komplette Netztopologie und Kommunikationsbeziehungen zu erfassen. Nach dem ersten Workshop haben wir in der Regel genug Informationen für ein erstes Grobkonzept. Da legen wir Segmentierungszonen und Prioritäten fest. Ist dies erledigt, steht einem POC (Proof-of-Concept) nichts mehr im Weg. Schließlich können wir gemeinsam mit den Kunden an die Umsetzung und Optimierung des Konzepts gehen.
Zu unseren Kundensegmenten zählen Institutionen aus dem KRITIS-Umfeld mit hoch kritischer Infrastruktur. Wir segmentieren beispielsweise Produktionsanlagen mit SCADA-Systemen, isolieren Logistikdaten, erstellen Zugriffsbeschränkungen und erhöhen die Betriebssicherheit ohne die Produktivität einzuschränken.
Netzwerksicherheit ist heute ein zentraler Erfolgsfaktor – und ein wesentlicher Baustein für stabile und widerstandsfähige Geschäftsprozesse. Besonders in Umgebungen mit kritischen Abläufen und sensiblen Daten ist eine durchdachte Segmentierung entscheidend, um Risiken zu minimieren und Compliance-Anforderungen einzuhalten.