Internet: Strukturschwache Regionen werden zu Highperformern

Goetel wählt Pan Dacom als Partner für den Ausbau ländlicher Regionen

Der Glasfaserausbau in Deutschland kommt voran. Auch die ländlichen Gegenden in Niedersachen und Hessen werden gut von den Carriern bedient. Die goetel GmbH hat im Rahmen ihrer Infrastrukturinitiativen eine Vorreiterrolle beim Breitbandausbaus in diesen beiden Bundesländern. Dazu hatte Goetel und Pan Dacom im Jahr 2024 in Hessen ein technisches Netzkonzept erarbeitet, um die Hardwarekapazität für mehr als 30.000 Anschlüsse zu realisieren, in dem auf über 1.000 Km lange geförderte Glasfaser-Infrastruktur zugegriffen wurde.

„Wir lieferten das dafür notwendige Know How in Sachen Hardware und Systemkompetenz“, erklärt Boris Fink, der zuständige Account Manager bei Pan Dacom. „Pan Dacom hatte ihre Nokia Kompetenz bei der Beratung hinsichtlich Hardwarekomponenten für die Bereiche IP und FN einfließen lassen“, sagt Gerhard Pfeiffer, goetel GmbH.

Mit dem Ergebnis, dass die Wahl auf Geräte fiel, die der neuesten Generation im Umfeld 7750, 7250 für IP angehören sowie bei FN auf Geräte der XGS-PON-Technologie, also aktuelle State-of-the-Art Lösungen mit 10G symmetrischem Ansatz.

Good to know: Pan Dacom kann seinen Kunden besonders attraktive Konditionen bieten, weil der Systemintegrator langjähriger Nokia-Partner ist. „Dieser Umstand ist ein nicht zu unterschätzendes
Asset und war für uns maßgeblich bei der Wahl des Subunternehmers“, sagt Gerhard Pfeiffer, Teamleiter Network Operations Backbone bei Goetel.

Das Resümee ist eindeutig: „Wir sind begeistert von unserer sehr guten Zusammenarbeit mit Pan Dacom. Die Kollegen kennen sich aus mit den Carrier-Produkten von Nokia, die sie bereits in unzähligen nationalen und internationalen Projekten erfolgreich verbaut haben. Auf diese Kompetenz haben wir zurückgreifen dürfen. Wir kennen die Pan Dacom seit vielen Jahren und wissen, dass wir ein beständiges Team zur Seite haben“, so Gerhard Pfeiffer.

Zum Hintergrund: In Niedersachsen und Hessen sind größere Landstriche als sogenannte weiße Flecken vermerkt. Hier ist der Zugang an eine performante IT-Infrastruktur unterversorgt, sowohl im Privat- als auch im Geschäftskundenumfeld.

Durch die Goetel-Partnerschaften mit der Breitband Nordhessen GmbH und der Netcom Kassel GmbH entstehen wertvolle Synergien für die Goetel zum weiteren eigenwirtschaftlichen Ausbau der FTTH-Glasfaserinfrastruktur. „Wir haben auf bestehende, geförderte Strukturen der damaligen Breitband Nordhessen GmbH zurückgegriffen, die ihr Netz im Rahmen eines Asset Deals an die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs GmbH seit November 2025 verkauft hat “, sagt Gerhard Pfeiffer.

Unerlässlich für eine breitbandige Infrastruktur sind selbstverständlich die Rechenzentren. „Auch hier war die Pan Dacom bei unserem RZ in Kassel ein verlässlicher Partner, mit dem wir gemeinsam auf Augenhöhe ein Design erarbeitet haben.“

Das RZ ist in der Mitte des Glasfaserrings, bestehend aus einem Nordring, einem Ost- und einem Westring. Die 100G Backbone-Ringe sind aggregiert und setzen sich zusammen aus den Hardwarekomponenten 7250 IXR-E (50 X) und mehr als 100 ISAM FX-8.

 

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„Dieser Umstand ist ein nicht zu unterschätzendes Asset und war für uns maßgeblich bei der Wahl des Subunternehmers“
Gerhard Pfeiffer, Teamleiter Network Operations Backbone, goetel GmbH