28. September 2026

Nokia Data Center

Netzwerkbetrieb ohne Ticket-Pingpong? Geht doch.

Pan Dacom realisiert Data Center-Lösungen mit Nokia EDA-Technologie

Die meisten Datacenter-Netzwerke sind heute technisch bereits sehr modern – operativ werden sie allerdings häufig noch erstaunlich manuell betrieben. Genau hier setzt Nokia EDA an.

Nokia EDA steht für „Event-Driven Automation“ und ist vereinfacht gesagt die Automatisierungs- und Betriebsplattform für Datacenter-Netzwerke von Nokia. Nokia beschreibt EDA als cloud-native Plattform, die den gesamten Lebenszyklus einer Datacenter-Fabric automatisieren kann – von Design und Deployment bis zum laufenden Betrieb. Der interessante Punkt ist: EDA arbeitet nicht primär nach dem Prinzip „ändere diese 20 Konfigurationszeilen auf diesen 20 Switches“, sondern „Das ist der gewünschte Zustand meines Netzwerks“.

Damit bringt Nokia ein Betriebsmodell ins Netzwerk, das stark an Kubernetes erinnert: deklarativ, automatisiert und kontinuierlich validiert. Statt einzelne Konfigurationen mühsam über die CLI vorzunehmen und sich durch lange Ticketketten zu arbeiten, wird lediglich der gewünschte Zustand des Netzwerks definiert. Die Plattform sorgt anschließend dafür, dass dieser im gesamten Netzwerk konsistent umgesetzt und eingehalten wird.

Sag einfach, was du willst. Den Rest macht EDA, du entscheidest aber

Ein einfaches Beispiel: Statt manuell zu sagen: „Auf Leaf 01 bis Leaf 20 muss VLAN 100 angelegt werden, dazu noch EVPN konfigurieren, Interfaces anpassen …“ definiert man vereinfacht: „VLAN 100 soll in dieser Fabric existieren und diese Eigenschaften haben.“ EDA macht Vorschläge zur Anpassung in der Konfiguration und der Admin entscheidet, ob er diese annimmt oder nicht. Anschließend überprüft EDA, ob der gewünschte Zustand tatsächlich erreicht wurde. Nokia nennt das intent-based bzw. deklarative Automation.

Die Grundlage dafür bildet die Nokia Data Center Fabric. Sie ist darauf ausgelegt, moderne Datacenter-Netzwerke flexibel und skalierbar aufzubauen und gleichzeitig einen offenen und automatisierbaren Netzwerkbetrieb zu ermöglichen. In Kombination mit Nokia EDA entsteht damit nicht nur eine leistungsfähige Netzwerk-Infrastruktur, sondern ein Ansatz, bei dem Aufbau, Konfiguration und laufender Betrieb stärker automatisiert werden können.

So viel Performance – und dann doch wieder alles manuell?

Auf der Hardwareseite kommen unter anderem die 7220 IXR- und 7250 IXR-Switches und Router zum Einsatz. Als Network Operating System läuft darauf SR Linux. Die Hardware ist dabei sowohl als Fixed- als auch als Modular-Chassis verfügbar und unterstützt Schnittstellen von 1G bis 800G. Damit steht eine Plattform zur Verfügung, die unterschiedliche Anforderungen und Größenordnungen im Datacenter abdecken kann.

Der entscheidende Punkt ist dabei das Zusammenspiel: Die Hardware stellt die notwendige Performance und Skalierbarkeit bereit, SR Linux bildet die offene Betriebssystembasis und Nokia EDA übernimmt die Automatisierung und Orchestrierung des Netzwerkbetriebs.

Besonders interessant ist dieser Ansatz für Unternehmen, die ihre EVPN/VXLAN-Fabrics skalieren möchten, ohne sich dabei in proprietäre Plattformen einzusperren. Statt einzelne Netzwerkaufgaben lediglich über Skripte zu automatisieren, lässt sich der gewünschte Zustand des gesamten Fabrics definieren und kontinuierlich sicherstellen.

Welche Switch-Konfiguration passt zu Ihrem Datacenter?

Bevor aus diesen Möglichkeiten eine konkrete Lösung wird, stellt sich eine ganz praktische Frage: Welche Hardware-Konfiguration passt zu den Anforderungen Ihres Datacenters?

Mit dem Switch-Konfigurator von Pan Dacom können Sie die passende Konfiguration Schritt für Schritt zusammenstellen und dabei die relevanten Anforderungen an Ports, Geschwindigkeit und Ausstattung berücksichtigen. So lässt sich aus den technischen Anforderungen eine konkrete Grundlage für die weitere Planung Ihrer Data Center Fabric ableiten.

Jetzt Switch-Konfiguration zusammenstellen

Ihr Vorteil mit Pan Dacom: 800G im Netzwerk – und trotzdem noch alles per Skript?

Pan Dacom bringt die Technologie in die reale IT-Umgebung des Kunden – und sorgt dafür, dass sie dort auch im Alltag funktioniert. Denn Pan Dacom positioniert sich selbst als Systemintegrator für den kompletten Lifecycle von Datacenter-Netzen – von Planung und Rollout bis zu Managed Services und 24/7-Betrieb. 

Dabei greifen die Stärken von Nokia und Pan Dacom ineinander: Nokia liefert mit den 7220- und 7250-IXR-Systemen, SR Linux und Nokia EDA die technologische Basis für einen modernen, automatisierten Datacenter-Betrieb. Pan Dacom bringt diese Technologien in die konkrete Kundenumgebung – von der Analyse und Architektur über Dimensionierung und Implementierung bis zur Migration und Inbetriebnahme. Auch im laufenden Betrieb steht ihnen Pan Dacom zur Seite: mit Monitoring, Support und Managed Services bis hin zum langfristigen Betrieb der Lösung.

So entsteht aus moderner Nokia-Technologie eine integrierte Datacenter-Lösung, die nicht nur leistungsfähig und skalierbar ist, sondern sich auch in die bestehende IT-Landschaft und die Betriebsprozesse des Kunden einfügt. 

Wenn das für Sie interessant klingt, würden wir Ihnen die Möglichkeiten von Nokia EDA und der zugrunde liegenden Data Center Fabric gerne in einem persönlichen Gespräch genauer vorstellen. Können wir dafür einen Termin vereinbaren?